Ich halte Dich.
Gott.









„Fürchte dich nicht, glaube nur! Fürchte dich nicht, vertraue nur!"

(Markus 5,36)

Am letzten Tag des Urlaubs bin ich angefüllt mit Freude und Dank. Dank an meinen Gott, der meiner Seele so viel Gutes getan hat.

Im Urlaub hatte ich endlich Zeit, die Seele baumeln zu lassen und zu lesen. Ich kann den Augenblick genießen und muss keine Termine einhalten oder planen. Ich kann einfach so in den Tag hineinleben. Aller Stress und alle Sorgen der letzten Monate fallen von mir ab.

Urlaub ist für mich auch immer eine intensive Zeit mit Gott. In diesem Jahr habe ich das ganz besonders empfunden.

Ich habe mehrere interessante und spannende Bücher gelesen, u. a. das Buch „VOLL VERTRAUEN – Erfahren, wie Gott mich trägt“ von Thomas Härry.

Er geht in dem Buch der Frage nach, was eigentlich Glaube ist und schreibt:
„Es gab und gibt im Christentum eine Tendenz, Glaube in erster Linie als die Zustimmung zu bestimmten Glaubenswahrheiten zu sehen.

Thomas von Aquin (1225–1274), einer der wichtigsten Theologen der Christenheit, definierte Glauben beispielsweise so. Für ihn bestand Glaube wesentlich im Wissen der richtigen, wahren Dinge über Gott: wer dem zustimmt, was man über Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist wissen kann, der glaubt.

Rund 270 Jahre später stand allerdings ein bisher weitgehend unbekannter Mann auf und begann zu widersprechen. Er hatte monate-, ja, jahrelang die Bibel in hebräischer und griechischer Sprache studiert und war zu dem Schluss gekommen, der Befund sei eindeutig: Glaube bedeutet, dass man Gott und seinen Verheißungen von Herzen vertraut. Glaube heißt, zu vertrauen! Dieser Mönch trug den Namen Martin Luther.

Martin Luther ist dem Wort Glaube (hebräisch emuna, griechisch pistis) auf den Grund gegangen und hat erkannt: In der Heiligen Schrift bedeutet das Wort praktisch durchweg Vertrauen. Überall, wo der Mensch zum Glauben an Gott aufgefordert wird, wird er eingeladen, Gott zu vertrauen…“

Nehmen Sie sich einmal die Bibel zur Hand und ersetzen Sie das Wort Glauben durch Vertrauen. Es ergibt Sinn!

„Glauben heißt, einen Sprung wagen. Den Sprung in die Arme Gottes. Glaube ist letztlich die Erfahrung des Getragenwerdens. Er ist das Ver-trauen, dass Gott mich trägt, wenn ich springe. Und nicht die eigene (Glau-bens-)Stärke macht das Leben mit Gott zum Abenteuer, sondern die Stärke und Macht dessen, dem man vertraut.“ (Zitate aus Thomas Härry: Voll Vertrauen)

In diesem Sinne, probieren Sie es aus und springen Sie vertrauensvoll in die Arme Gottes! Er wird Sie tragen!

Katharina Heynig

Schön, dass Sie da sind!

Hier finden Sie alle Informationen rund um unsere Kirchgemeinde, zu unseren Gottesdiensten, den Gemeindegruppen, zu unseren Veranstaltungen und viele weitere Informationen.

 Copyright © Kirchgemeinde Gundorf